Ein Architekt verbringt im Schnitt 4–6 Stunden pro Woche mit dem Schreiben von Bauteilbeschreibungen für Leistungsverzeichnisse. KI-gestützte BIM-Plattformen können diese Texte automatisch aus dem Modell generieren – normgerecht und überarbeitungsbereit. Was bleibt: die fachliche Prüfung. Was wegfällt: das Tippen.
Ein Planungsbüro erhält vom Bauherrn ein Grundstück und drei Anforderungen: maximale Nutzfläche, Passivhausstandard, Budget 3,2 Mio. Euro. Früher: 2 Wochen für erste Varianten. Heute: KI-gestützte Planungstools berechnen innerhalb von Stunden Dutzende Varianten mit Verschattungsanalyse, Energiebilanz und Flächenauswertung. Der Architekt wählt aus – und verfeinert. Die Rechenarbeit erledigt die KI.
Ein Bauherr ruft an und fragt nach dem aktuellen Planungsstand. Früher: Suche in E-Mails, Anruf beim Projektleiter, Rückruf am nächsten Tag. Heute: Gemeinsame BIM-Kollaborationsplattformen verbinden alle Projektbeteiligten – Kosten, Termine, offene Punkte und Änderungen sind für alle in Echtzeit sichtbar. Der Bauherr sieht den aktuellen Stand jederzeit. Der Architekt muss keinen Statusbericht mehr schreiben.
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